Tagträume obskurer Nächte

Mir war nach Lyrik also habe ich ein Gedicht geschrieben…

Das ist es:

Tagtraum obskurer Nächte


Sitz des Nächtens ich noch immer,

im nicht allzu hellem Aschenschimmer,

einer fluks gedrehten, schnell gebrannten Tabakrolle

vor dem Fenster in meinem Zimmer.

Lässt das Licht auch nicht viel blicken,

läufts mir doch im augenblick

kalt im Rücken.

Denn der Mond scheint heute nicht

gänzlich wird sein pfahles Licht

von finstren Wolken gar verschlungen.

Doch auch ohne Wolken, wär diese Nacht verloren

wird doch erst morgen der Mond neu geboren.

So ist sie, ob hin ob her,

diese Nacht fürs Unlicht auserkoren.

Doch fiel denn nicht soeben,

der nicht vorhandne Schein,

auf ein rasch weggezognes Bein?

Leuchtete nicht in der Nacht ein Paar Augen finster?

Oder sinds in der Schwärze Hirngespinster?

Doch sinds vielleicht in solchen Nächten,

Kreaturen dunkler Mächten

und nicht obskures Gedankenspiel?

Was magst sein auf das vermeintlich,

heute Nacht mein Auge fiel?

Eine Antwort zu “Tagträume obskurer Nächte”

  1. ein sehr interessantes gedicht. das bringt mich zum nachdenken.
    Ich mag es aber, gerade weil es mich zum nachdenken bringt.

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